Geschützt: Sturmnacht

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Veröffentlicht in: on Mai 12, 2008 at 7:39 Geben Sie Ihr Passwort ein, um Kommentare lesen zu können.
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Der Obstsalat des Lebens

Zwei Penner saßen vor einer Tonne
sie gruben und wühlten mit Wonne
Ziel war die ein oder andere Zutat
für einen frühlingsfrischen Obstsalat

Einer kramte einen Pfirsich heraus
der sah aber nicht mehr so frühlingsfrisch aus
dann hielt er ihn prüfend gen Himmel
“Den nehmen wir nicht, der ist voller Schimmel“

Der andere zog dann ne Gurke an Land
die lief ihm schon fast allein aus der Hand
“Das ist auch nichts“ hörte der eine wie sich der andre besann
und beide fingen wieder zu suchen an.

So suchten sie Stunden um Stunden
und hatte am Schluss doch fast nichts gefunden.
“Ne halbe Banane – ist doch erste Sahne!“
“Ja aber diese alte Melone, ist auch nicht ohne.“

So findet man, wenn man nur will,
einen kleinen Schatz – auch noch im Müll.

Veröffentlicht in: on at 7:19 Kommentare (0)
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Der Monolog einer Kuh auf der Schnellstraße

Nanu?! Was ist denn hier passiert?
Mal ne Stunde gepennt und schon ist meine Wiese betoniert.
Wem ist das denn eingefallen?
Wenn ich den erwisch, werd’ ich ihm eine knallen!

Das glaubt mir keine Sau – grad alles grün, jetzt alles grau
Und alles eingezäunt, und diese Schilder weiß und blau…

Da steh ich und will einfach nur grasen
Doch die anderen hier woll’n wohl nur hupen und rasen… 

Apropos Rasen: Das grün ist verschwunden

Außerdem hab ich noch keinen einzigen Fladen gefunden

Doch weil ich grad so sauer bin,

setz ich hier jetzt einen hin.

 

(Und so schiss die Kuh auf die Straße
und entleerte gleich noch ihre Blase)

 

Veröffentlicht in: on at 7:06 Kommentare (0)
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Veni Vidi Vici

Cäsar sprach zu seinen Generälen
(die schauten wie ein Haufen von Rindern):
“Ich esse jetzt einen Muffin! Und niemand wird mich dran hindern!”

“Es sei denn du brichst dir ein Bein” - warf einer der Generäle ein.

“Na gut,” sprach Cäsar, “das kann natürlich sein.”

Veröffentlicht in: on Mai 5, 2008 at 11:55 Kommentare (0)
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Beim Frühstück

Es war ein seltsamer Tag
als am Frühstückstisch mich die Kaffee-Maschine fragt:

Also hör mal, jeden Morgen in der Frühe,
merk ich wie ich Kaffee aufbrühe.

Jetzt wollt ich von dir wissen:
Ist dir das nicht langweilig? Denn ich find’s beschissen.
Und - ist das gesund?

Ich entgegnete: Kaffee-Maschinen sind des Redens nicht mächtig!
Sie lachte beträchtlich.

Oh doch, sagte sie, reden können wir ganz toll -
normal sind wir nur ein sehr schweigsames Volk,
doch jetzt musst ich mal fragen, was der Scheiß hier soll.

Ich staune und sage als ich die Tasse hoch halte:
Gesund ist es nicht, oder warum denkst du,
dass ich mich mit dir unterhalte?

 

Veröffentlicht in: on April 29, 2008 at 9:17 Kommentare (1)
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Die Datei

Wir stellen uns etwas vor:

Es sei
eine Datei.

Jemand machte sie auf -
doch die Datei war nicht gut drauf
wer auf Gottes Erden
will schon so früh bearbeitet werden?

Öffnen mit… und dann das Programm
das kotzte die Datei schon lange an
Immer das selbe, immer nur Word
das ist, was die Datei so unglaublich stört.

Und dann auch noch speichern - der pure Frust
denn darauf hatte die Datei nun echt keine Lust.

So ist zu lesen, wenn die Datei ihrem Öffner grollt:
“Datei kann nicht geöffnet werden - Datei schmollt!”

Veröffentlicht in: on April 27, 2008 at 8:17 Kommentare (0)
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Lebensfreude

Ein Regenwurm saß dort am Fluss
Und freute sich des Lebens.

Da kam ein Vogel - fraß ihn auf.

Er freute sich vergebens.

Veröffentlicht in: on at 8:12 Kommentare (0)
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Mehr feucht als fröhlich

Es war einmal ein Thunfisch namens Harry
er war ein grundfröhliches Tier
das lag, es ist nur schwer zu glauben
an dem Konsum von reichlich Bier

Auch Wodka, Gin, Tequila,
fand Thunfisch Harry gar nicht ohne
spätestens um fünf Uhr früh
Hatte Harry einen in der Krone

Er trank und trank und
nüchtern bleiben lag ihm fern
dazu hatte Harry leider
den Alkohol zu gern

Der Grund seines Trinkens war:
Das leben ging ihm auf den Sack
drum war Thunfisch Harry auch
sein Leben lang im Lack

Veröffentlicht in: on at 8:00 Kommentare (0)
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Die Delikatesse

Ich saß in einem Restaurant
und ich aß Hummer
der schaute  mich an und sprach:
Sei doch kein Dummer!
Iss mich nicht! Wir Meerestiere sind krank
und giftig!!

Das fand ich nicht witzig.

Doch das störte ihn nicht,
er jammerte heiter weiter:
“Und der da, der ist voller Pestizide!”,
er zeigte auf den Salat, seinen Begleiter,
“ich selbst bin voller Eiter! Und du
wie du da sitzt in Anzug und Frack - du hast doch Geschmack!”

Ich sagte:
Halt die Fresse Delikatesse
und wander ohne zu klagen
in meinen Magen.

Veröffentlicht in: on at 7:59 Kommentare (0)
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Alle Energie zu den Leuten

Tokyo Geschlecht-Zerstörung

Über Kickin heraus sprechen die Staus, Spaniens ist das neueste Benennen zu MC5 der radikal raffinierte Garagefelsen - und - rollen Explosion Tokyo Geschlecht-Zerstörung. Felsen 10 - und - Rollenerfolge, die mit allen yeah yeahs und alles synkopierte Klatschen und Guitarre Brüche und vocal Leitungen und Tanzschritte und catchy Chöre gefüllt werden. Dieses Album ist explosiv! Starke Nation von Ulysses/bilden hybride diplomatische und Artgleichförmigkeit während ihrer Lyriken und Bildes. Einerseits erzeugt sie Töne eher wie das Sonics oder schlau und den Familie Stein aber mit dem gleichen politischen Element wie mit einem Band versieht wie internationale Geräusch-Verschwörung. Ben Swank der Soledad Brüder sagt, daß Phasen sie ihn an die gleiche Energie wie das Datsuns mit ihren wilden Erscheinen erinnern. Alle Energie zu den Leute motherfuckers

 

Veröffentlicht in: on at 7:49 Kommentare (0)