Lokus II

Goethe liegt
auf meinem Klo
ich gebe zu,
ich mag ihn so
Ich lass es raus:
Ich lese ihn, tagein tagaus.

Und wenn ich hier anführe
meine täglich’ Klo-Lektüre
gebe ich gern zu
auch Schiller gehört nebst Goethe dazu.

Auch Hitler’s mein Kampf steht grad dazwischen.

Doch der dient nur zum Arsch-abwischen.

Veröffentlicht in:  on März 31, 2009 at 7:21 Kommentar schreiben

Müll

Packung, Packung sei’s gewesen
in die Wälder – zum Verwesen
rote, grüne, blaue, gelbe -
ganz egal, alles das selbe.

Auf der Natur ein Gammel-Schimmer
wird nicht besser – wird nur schlimmer
Und mit angstvoller Gebärde
schreit sie um Hilfe, unsre Erde.

Der Müll verstopft uns alle Poren
kommt uns ‘raus zu beiden Ohren
was wollen wir vererben?

Wenn die Pressen still nur stehn
und wir Müll mit beiden Augen seh’n
dann wird unsre Erde sterben.

Veröffentlicht in:  on Februar 5, 2009 at 10:14 Kommentar schreiben

Überraschung

Einer kleinen Feldmaus
ging eines Tag’s das Geld aus.
So kam es das der kleine Racker
Nahrung suchte – auf dem Acker.
Bis er mit überraschter Miene
Einem Habicht, selbst als Nahrung diente.

Veröffentlicht in:  on September 2, 2008 at 11:11 Kommentare (1)
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Berufswahl

Wer schreitet so suchend durch Schmutz und Schlamm?
Es ist der Frisör, sucht seinen Kamm!
Neben ihm sieht man den Metzger bohren,
der hat wohl auch noch was verloren…

Veröffentlicht in:  on August 26, 2008 at 9:20 Kommentar schreiben
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Lokus

Der Papa – wenn ich nicht täusche -
sitzt auf dem Klo und macht Geräusche.

Und die Geräusch’ am stillen Orte,
sind von der allerschlimmsten Sorte.

Doch manchmal hört man wie er lacht,
wenn’s zünftig in der Schüssel kracht.

Veröffentlicht in:  on at 9:19 Kommentar schreiben
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Sturm und Drang

Vor einigen Jahren in deutschen Gefilden
da schufen die Dichter, die jungen und wilden,
Texte von solch natürlicher Gewalt
ganz gleich ob lyrische, ob epische Gestalt.

Sie schrieben von Neuordnung und Revolution
und viel dachten: Ach, das kennen wir schon.

Und vielen war das Geschreibe zu wider
wenn einer schrieb, den machten sie nieder!

So kamen und gingen die Stümer
die meisten fressen schon die Würmer
auch die Dränger sind nicht mehr so fit,
denn die fressen die Würmer gleich mit.

Und auch wenn jetzt mancher erröte:
Ich mag sie trotzdem, Schiller und Goethe.

Veröffentlicht in:  on at 9:17 Kommentar schreiben
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Das laute Insekt

Auf meiner Schulter sitzt ein Käfer,
und wenn er schnarcht, dann schläft er.
Manchmal fliegt er mit viel gebrumm,
mir freudig um den Kopf herum.
Ist er dann müd’ setzt er sich nieder
und schon schläft und schnarcht er wieder.

Veröffentlicht in:  on at 9:16 Kommentar schreiben
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Wunschdenken

Nun – Stacheln hab’ ich keine,
dafür Arme – und auch Beine.
Doch es gewänne jede Wette,
wer wett’ das ich gern Stacheln hätte.

Müsste ein Bär sich fönen,
köm er nicht mehr aus dem Nöhlen
- denn der gute Meister Betz
ist von Kopf bis Fuß von Pelz besetzt.

Wer Stacheln oder Pelz hat,
ist wirklich zu beneiden.
Ich, ich armer Mensch, hab keins von beidem.

Drum wird mir – ach – das Herz so schwer…
Ich wünscht’ ich wär’…… ein Stachelbär!

Veröffentlicht in:  on at 9:15 Kommentar schreiben
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Dichter und Denker

Dichter und Bauer.
Nicht so nett,
aber genauer.

Veröffentlicht in:  on at 9:12 Kommentar schreiben
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Die drei Ritter

Drei Ritter kamen auf ein Feld geritten
zu einer Schlacht, weil sich ein paar Fürsten mit einem König stritten.

Doch scheinbar war der Zorn wie weggefegt,
denn die anderen hatten schon eine Pause eingelegt.

Da haben sich die drei Ritter gedacht:
Gott sei Dank haben wir Brotzeit mitgebracht.
Und so saßen die tapferen Recken
da, und aßen Wecken.

Veröffentlicht in:  on Juli 5, 2008 at 11:36 Kommentare (2)
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